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Johann-Peter-Frank-Medaille

JPF_2008Seit 1972 vergibt der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) die Johann-Peter-Frank-Medaille. Sie wird als höchste Auszeichnung des Bundesverbandes für Verdienste um das Öffentliche Gesundheitswesen in Deutschland verliehen.

Die Verleihung erfolgt im Rahmen des jährlichen wissenschaftlichen Kongresses des Bundesverbandes, der jedes Jahr in einem anderen Bundesland ausgerichtet wird. Aus Anlass des 40 jährigen Jubiläums der Medaillenvergabe wurde sie am 20. Oktober 2012 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Pirmasens, wo Johann Peter Frank im Ortsteil Rodalben geboren wurde, vergeben.

Johann Peter Frank (1745 - 1821), der Namensgeber der Auszeichnung, gilt als Begründer der Sozialhygiene und der Öffentlichen Gesundheitsdienste. Der Arzt und Philosoph trat dafür ein, dass der Staat Verantwortung dafür übernehmen müsse, Seuchen von großen Teilen der Bevölkerung durch die Bereitstellung angemessener Wohn- und Arbeitsverhältnisse, aber auch durch sorgfältigen ("hygienischen") Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel, dem Trinkwasser, abzuwenden.

Mit seinem sechsbändigen Lebenswerk "Die medizinische Polizei" ist er zum Vater der öffentlichen Hygiene geworden. Sein Wahlspruch lautete:
"Servandis et augendis civibus"
"Die Bevölkerung gesund zu erhalten und zu vermehren".

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