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Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

Im Rahmen des 63. Bundeskongresses wird eine Vorkonferenz "Der Öffentliche Gesundheitsdienst in der Zeit des Nationalsozialismus" ausgerichtet.

Diese Vorkonferenz will die Rolle der Gesundheitsämter in der NS-Zeit in den Fokus nehmen. Die Referenten beleuchten in kurzen Vorträgen einzelne Aspekte dazu.
Im Frühjahr 2012 hatte der BVÖGD eine Arbeitsgruppe „Der Öffentliche Gesundheitsdienst in der Zeit des Nationalsozialismus“, gegründet. Die AG hat ein 3-jähriges Projekt zur medizinhistorischen Erkundung der Rolle des ÖGD in der NS-Zeit in mindestens zwei Regionen vorbereitet.

Nachdem sich bereits das Robert-Koch-Institut mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) intensiv mit der eigenen Rolle in der NS-Zeit befasst hat, begrüßt das BMG die Initiative des BVÖGD ausdrücklich.
Sukzessive erfolgt mittlerweile von immer mehr Gesundheitsbehörden auf Bundes- und Landesebene eine Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.

Dies ist für viele kommunale Gesundheitsämter aufgrund häufig mehrerer Gebietsreformen in den letzten Jahrzehnten und oftmals noch dezentraler Aktenaufbewahrung ungleich schwerer. Gleichwohl ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit notwendig, da das damalige Verhalten des ÖGDs eine Zäsur für Sozialmedizin und Public Health in Deutschland bedeutet.

Hier finden Sie den Flyer zur kostenfreien Vorkonferenz, zu der Sie herzlich eingeladen sind.

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